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Fehmarnsundbrücke

Die Fehmarnsundbrücke zwischen Fehmarn und dem Festland

Von der Planung bis zur Fertigstellung

Die Planung der Fehmarnsundbrücke reicht zurück bis ins Jahr 1921. Die Insel Fehmarn war zunächst nur durch eine Fähre zu erreichen. Aus diesem Grund, galt es eine Brücke zu bauen, die die Insel Fehmarn, mit dem Festland bei Großenbrode verbindet. Die so genannte Netzwerkbogenbrücke, auch scherzhaft, der größte Kleiderbügel der Welt genannt, wurde von den Ingenieuren T. Jahnke, G. Fischer und P. Stein entworfen.

Der Baubeginn der Brücke fand im Jahr 1960 statt. Insgesamt  wurden 9200 Tonnen Stahl und 23150 Tonnen Beton verbaut. Ferner wurden 1,54 Millionen Tonnen Bodenmasse an den Rampen auf der Festland-, sowie der Inselseite bewegt.

Asphaltiert wurde die Brücke mit 1700 Tonnen Gussasphalt. Für den Anstrich der Fehmarnsundbrücke benötigte man insgesamt 130 Tonnen Farbe. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf 55 Millionen DM.

Am 30.04.1963 wurde die 963 Meter lange Brücke fertiggestellt und eingeweiht. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Brücke für den Fahrzeug-, sowie Bahnverkehr freigegeben. Insgesamt verfügt die Brücke über zwei Richtungsfahrbahnen für Fahrzeuge und eine Bahnlinie, die zum Fährhafen Puttgarden führt.

Die lichte Höhe der Fehmarnsundbrücke beträgt 23 Meter, wobei der Brückenbogen insgesamt 69,10 Meter hoch ist. Die Breite der Brücke beträgt 21 Meter. Für den Schiffsverkehr bietet die Brücke einen 240 Meter breiten Durchgang mit einer maximalen Durchfahrtshöhe von 23 Metern.


Die Brücke ist inzwischen das Wahrzeichen der Insel Fehmarn und des Landes Schleswig-Holstein geworden. Sie steht ferner seit 1999 unter Denkmalschutz und ist aus der Region nicht mehr wegzudenken.